Überlebensrezepte

Béchamelsauce

Die Schalotten in der Butter anschwitzen, mit dem Schneebesen das Mehl einrühren.
und dann mit der Milch aufgießen. Es ist besser, die Sauce ist am Anfang zu dick, sie lässt sich ja mit Milch leicht verdünnen und mit dem Schneebesen glattrühren.

Weiter lesen

Blattspinat

Wieder ein „einfaches“ Rezept, bei dem der Einkauf das wichtigste ist. Also: Achtung Kunstdüngeralarm! Lästig ist das Entstielen der Blätter, weshalb ich den etwas festeren Winterspinat (Wurzelspinat), der als Bündel mit Wurzelansatz geerntet wird, bevorzuge.

Weiter lesen

Brot wie ein Ziegelstein

Das muss nicht sein. Alle glauben, bevor ein Brot in den Ofen kommt muss es ungefähr so aussehen wie wenn es fertig aus dem Ofen genommen wird. Nur dann halt größer, weil der Teig aufging. Der Teig kann aber nicht sehr aufgehen, wenn der Teig zu fest ist. In...

Weiter lesen
Corona-Bohnen mit Tomaten

Corona-Bohnen mit Tomaten

Ich kaufe die Dinger immer in der Dose, denn sie eigenen sich durch die lange Garzeit schadlos als Dosenware. Im Juni gibt es diese, schändlicherweise auf Deutsch „Saubohnen“ genannt, auch als grüne, frische Bohnenkerne. In Frankreich werden sie teuer gehandelt und haben unter dem Namen „Flageolets“ geradezu Kultstatus.

Weiter lesen

Eingemachtes Kalbfleisch

  Eingemachtes Kalbfleisch Siedfleisch, Gulasch oder sonstiges gedünstetes oder gekochtes Fleisch kriegt man immer weich. Meist ist es aber faserig und bleibt zwischen den Zähnen hängen. Es liegt daran, dass das Fleisch nicht abgehangen ist. Die meisten Metzger...

Weiter lesen

Falscher Hase

Hier noch mein jüdischer Hackbraten. Zutaten 200 g Schweinehack (nicht vom Quälschwein, sondern beim seriösen Metzger gekauft. Mit Kalbfleisch wird alles noch etwas feiner), 1 Zwiebel 2 Eier 1 Knoblauchzehe (kann man auch weglassen) 2 Brötchen 1/8 l Sahne (vielleicht...

Weiter lesen
Geschnetzelte Leber

Geschnetzelte Leber

In dünnen Streifen oder in Blättchen geschnitten, also geschnetzelte Leber, das ist eine meiner Leibspeisen. Doch Obacht, bei Innereien muss man wirklich wissen, wie das Tier aufgewachsen ist.

Weiter lesen

Gnocchi

Wer „Gnotschi“ sagt, wird mit der Serviette erschlagen. Ausgesprochen wird diese Köstlichkeit wie „Nocki“. Das Wort, das dahintersteckt, ist eindeutig mit den „Nocken“ oder den „Nockerln“ verwandt. Im Grunde ist es keine Sensation, sondern nichts anderes als die schwäbische Schupfnudel, auch Bubenspitzle genannt, also ein Kartoffelteig.

Weiter lesen
Hausgemachte Nudeln

Hausgemachte Nudeln

Heute wird mal nichts gewogen, sondern wir lassen unseren Gefühlen freien Lauf. Ein Kilo feines Hartweizenmehl (Semola-fein, kein Grieß) sollte immer im Küchenschrank sein. Für 2 Personen geben wir vorerstmal 6 Esslöffel Mehl auf die Küchenplatte. Schieben ein Loch...

Weiter lesen

Huhn im Topf

König Henri IV von Frankreich hatte eine Medici geheiratet, ihr Vermögen half beim Wirtschaften. Im Edikt zu Nantes erwirkte er 1598 freie Religionsausübung, auch für Protestanten. Damit hatte der katholische Fanatiker François Ravaillac kein Einsehen und ermordete...

Weiter lesen

Kartoffelpüree

Kartoffelpüree ist ein schönes Beispiel dafür, wie einfache Küche wirklich schwierig sein kann. Das Ziel: locker, fluffig, kein Batz, aber nicht laufend. Wenn das Pürree an Schlagsahne erinnert wäre es perfekt.

Weiter lesen