Vincents Tagebuch

Serviceregeln Wielandshöhe

10. Juni 2026 | Tagebuch

Immer wieder bekommen die Servicemitarbeiter von Eva Klink eine Botschaft in die Hand gedrückt, immer wieder, dass ja nichts vergessen wird.
An dieser Stelle sind kurz und prägnant die wichtigsten Umgangsformen und Serviceregeln festgehalten.

• Keine Umgangsprache wie : Okay, Hallo, Super,      Tschüss…
• Keine übertriebenen Floskeln wie: einen “wunderschönen” guten Abend, gnädige Frau,..
• Mischen Sie sich nicht ungefragt in die Gespräche der   Gäste ein.
• Hören Sie nicht zu, sondern weg. Absolute Diskretion.
• Bleiben Sie aufmerksam und behalten Sie Ihre Station wie  auch Ihre Gäste im Blickfeld.
• Der Gast hat ein Anrecht auf Ruhe. Arbeiten Sie ruhig und vermeiden Sie unnötigen Lärm.
• Zuerst werden in der Regel die Damen, beziehungsweise die Ehrengäste bedient, anschliessend die Herren und zuletzt die  Gastgeber.
• Zu Beginn stellt sich der Stationskellner seinen Gästen vor
.
• Bei Servicewechsel oder Arbeitsende verabschiedet sich der Stationskellnerr von seinen Gästen und stellt die Vertretung vor.
• Kellner sind immer ausgerüstet mit Servicetuch, Block, Stift,Kellnermesser, Feuer,
• Das Servicetuch ist immer sauber und griffbereit.
• Tabletts benutzen.
• Speiseteller werden von rechts eingesetzt.
• Getränke werden von rechts eingeschenkt.
• Drehen Sie dem Gast beim tranchieren niemals den Rücken zu.
• Beim Vorlegen wird von links angeboten und mit dem Zangengriff vorgelegt.
• Der Zangengriff beim Vorlegebesteck bestehend aus Löffel und Gabel wird beim Plattenservice und Nachservice angewandt.
• Servieren Sie immer frisches Brot und nur so viel, wie es tatsächlich braucht. Oft möchten Gäste aber auch zum Hauptgang noch Brot um Sauce auftunken.            • Der Tellerrand gehört dem Gast, also niemals auf dem Tellerrand anrichten.
• Nutzen Sie Wege doppelt, servieren Sie und nehmen alles überflüssige, auch von Nebentischen mit. laufen Sie nicht leer.
• Beim Kartenreichen werden auch die Getränke/Weinkarten auf dem Tisch oder Gueridon in Reichweite des Gastes gelegt. • Heiße Speisen erfordern heiße Teller und kalte Speisen kalte Teller.

ZUBEREITUNGSARBEITEN/ TRANCHÉES
• Mit Clochen und Deckeln bedeckten Plats Russe und Tranchierplatten wird das Servicetuch quer über die Cloche gelegt.
• Tranchieren besteht aus elegantem und schnellen arbeiten.

ABRÄUMREGELN
• Abgeräumt wird erst, wenn alle Gäste mit dem Essen fertig sind oder der Gast zustimmt.
• Bei grösseren Speiseresten werden die Teller ohne zu stapeln abgetragen.
• Nachdem alles abgeräumt ist, wird der Tisch mit dem Table Crumber gereinigt.
• Erst danach kann das Dessertbesteck eingedeckt werden.
Reihenfolge, abräumen eines verlassenen Tisches.   Serviette, Gläser, Blumen in Tischmitte, Stühle ausrichten
.

WEINSERVICE  
•Weinberatung und das Öffnen von Wein erfordert etwas Kenntniss über den Wein und seine Region. Bei Unsicherheiten, die Chefin rufen.
•Flasche wird präsentiert und der Wein samt Jahrgang erwähnt
• Wein wird auf dem Gueridon geöffnet
• Beim Öffnen zeigt das Etikett immer zum Gast
• Hochwertiger Wein wird zelebriert, heißt gegebenfalls karaffiert oder über einer Kerze dekantiert                        • Bei hochwertigem Wein kommen die Korken auf einem Untersetzer auf den Tisch.
Hochwertiger Weißwein hat einen eigenen Kühler am Tisch.
• Bei Sammelkühlern kommt ein Etikett mit Tischnummer um den Flaschenhals:
• Rotwein und leere Flaschen stehen auf dem Tisch wenn irgendwie möglich.
•Die Dame am Tisch nicht vergessen. Möchte die Dame die Weinkarte haben oder probieren?

Fühlen Sie sich wie Zuhause. Ein richtig blöder Spruch, dann könnte man ja gleich daheim bleiben. Gekonnter Service ist anders als heimisches Ritual.