Liebe Laura,
warum ich Musik mache oder male oder mich mit Büchern beschäftige, das ist nach des Philosophen Arthur Schopenhauer die einzige Möglichkeit, sich kurz aus dem Lebenskampf herauszuhalten. Das Wort Kampf klingt etwas übertrieben, aber es geht immer um die Befriedigung unserer Bedürfnisse, die Schopenhauer als Kampf ansieht. Wenn wir unser Bedürfnis nach Hunger befriedigen, geht das auf Kosten von etwas anderem. Es ist also auch ein Kampf. Wir nehmen, wenn wir ein Steak essen, dem Tier das Leben. Wir nehmen aber auch dem Kopfsalat, den wir essen sein Dasein. Ohne zu vernichten können wir selbst nicht leben. So kam es zu alle den Kriegen. Man möchte etwas haben das dem Anderen gehört, um dadurch Bedürfnisse zu befriedigen. Diesem Trieb ist nur durch Kunst, Lesen, Musik oder Naturbeobachtung zu entkommen. Ganz obenan stellte Schopenhauer die Musik.
Briefe an Laura
WARUM KUNST
11. Juni 2026 | Briefe an Laura
Briefe an Laura
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- Was tut sich gerade
- Kochen ist gesund
- Dauerlutscher Mwst.
- Sorgen machen krank
- Gianni Infantilo
- Kartoffelsalat für 5 Personen
- Unverzichtbar für Gourmets
- Hunger in Frankreich
- Serviceregeln Wielandshöhe
- Jean-Anthelme Brillat-Savarin 1755-1826
- Fisch klebt fest!
- Heißes Essen, pedu
- Futterplatz “Bouillon”, Dijon
- Spätzle ond Soß
- Deutschland verelendet
- Gefüllte Kalbsbrust
- Was ich mir wünsche…
- Irrer Gesundheitsapostel
- Ein wunderbarer Mann

