fand bei Paul Haeberlin in der Auberge d’Il statt. 1974 eröffneten meine Frau Elisabeth und ich den “Postillion” in Schwäbisch Gmünd. Auf Reisen nach Frankreich lernten wir mehr als damals in den Lehrbetrieben. Mit Auge und Zunge stehen, das war unsere Devise. Selbsterkenntlich fühlten wir Provinzler uns bei diesen Frankreichtrips wie dem Misthaufen entsprungen.
Die “Auberge d’ Ill”, das Restaurant mit dem Namen des Flüsschens im Wappen kann man als Wallfahrtsort vieler Gourmets bezeichnen. Welch eine Pracht, Champagner, Weißwein und dann der Saumon Soufflee, der heute noch auf der Karte steht. Der Lachs mit fein-luftiger Hechtfarce überzogen, im Ofen gebacken, genau abgepasst. Der Lachs am Punkt, die Souffléehaube vom Hecht trotzdem optimal gegart. Ein verdammt schwieriges Gericht. Und dann die Champagnersauce, “Mamma Mia, da wussten wir wo der Hammer hängt.

