wir leben im Zeitalter der monströsen Übertreibungen. Alles, jeder haut auf den Putz, in hoher Schlagzahl, so maximal wie er kann. Vielleicht gehöre ich, hoffentlich nur in Maßen, auch dazu.
Mag sein wie es will, die Geschichte geht so: Ein Amerikaner sucht in Oberammergau einen Herrgottsschnitzer auf und möchte einen Gekreuzigten kaufen. Er gibt die Statuette dem Schnitzer zurück und bittet um mehr Gesichtsschmerz: “Please, more Shmerz, please!” Der Hergottssschnitzer haut noch ein paar Furchen in die Physognomie seines Kunstwerks. Der Amerikaner dann: “Thank you, but, please more Shmerz!” Der Schnitzer macht sich ans Werk und gräbt noch einige Furchen um die Nase seines Christus. Er schreit unvermittelt und verärgert auf: “Sir, jetzt lacht er!”
Vincents Tagebuch
Mehr Schmerz,
31. Januar 2025 | Tagebuch
Ganz klar, es muss vorwärts gehen, aber erst denken und die Vernunft walten lassen, dann losstürmen.
Letzte Einträge
- Kutteln
- Briefe in der Nacht
- Schmecken
- Keiner geht hungrig.
- Der Buckelwal Timmy, und die gefüllte Paprika
- Spargelzange Reload
- Spargelessen Glaubenssache?
- Das Selbstvertrauen und monströse Ego der Unwissenden,
- Schweinskopfsülze
- Schnecken aus Mömpelgard
- Der Hirsch Böhringen
- Münster
- Ostergeschenk,
- Maultasche
- Hass
- Guide Michelin in scharfer Kritik
- Nicht alle Menschen sind gleich…
- Reiche Leute…
- Das Auge isst mit…
- Freitagsstammtisch

