Wir leben in einer Welt, in der man zuallererst seinen Konkurrenten oder Gegner schlecht macht, damit niemand merkt, dass man selbst nicht gut ist.
Ganz schlimm ist das bei den Parteien und lähmt unsere Demokratie über die Maßen. Bringt eine Partei einen guten Gedanken oder weitreichende Idee zur Diskussion, hat sie keine Chance auf Verwirklichung, denn es ist ja nicht die eigene eine Idee sondrn die des Gegners. Die Basis unserer politischen Kultur sollte die Gemeinsamkeit sein, die ethische Verpflichtung, dem Wohlergenen des Volkes zu dienen. Also nieder mit der Profilierungssucht der Politiker.
Die wächst sich immer mehr aus. Moralisch oder ethisch akzeptabler Charakter, ja selbst ein geringer Patriotismus erodiert immer mehr. Politiker waren mir nicht immer schon eine Unterschicht, mittlerweile ist es oft die unterste Etage des Komposts menschlicher Fehlkonstruktion.
Ganz klar, Opposition und muss angreifen, opponieren gegen das was die Regierung versäumt. Mittlerweile wird aber gegen alles, auch gegen gute Regierungsvorschläge opponiert. Meistens geht es den Opositionsparteien um Daseinsberechtuigung und Wichtigmacherei. Die Heroinnen dieser Brülltaktik sind Frau Reichinneck und Sarah Wagenknecht. Die Grünen piepsen auch noch ein bischen mit.
Aber auch von diesen Richtungen kommen gute Vorschläge und sind leider der Taubheit der Regierung ausgeliefert. Es ist zum Heulen.

