Die Trump-Kamarilla plant nationalistische Jubelfeiern. Auf der andrene Seite rumoren tausendfache Parolen und Plakate mit “No Kings”. Sie erinnern an die repressiven Zeiten der Großgrundbesitzer, der Sklavenhalter und den amerikanischen Rassismus. Man erinnert sich wieder an die “Bibel der Amerikanischen Revolution”.
Kein Buch, sondern eher ein Heft, eine Kampfschrift gegen England, für die Freiheit Amerikas. Sie heißt “Common Sense” und wurde von Thomas Paine 1775 veröffentlicht. Der Inhalt kozentriert sich darauf das Land zur Demokratie zu führen. So kam es, dass die USA als die erste Demokratie seit der Renaissance gilt.
Im Kern bestand Thomas Paine auf eine geschriebene Verfassung, auf regelmäßige Wahlen, dass die Macht beim Volk liegt und es keine erbliche Herrschaft bzw. politischen Ämter gibt.
Er postulierte genau das, was die “Upper Class” und die “Trump-Gang” heutzutage abschaffen wollen. In meinem Buch, das “Kriegsbüchlein des Friedens” gehe ich auch näher auf Thomas Paine ein.
Kürzlich hörte ich von der Strategie Donald Trumps, die so wirkt als gäbe es keine. Dieses scheinbare Entscheidungs-Durcheinander ist aber sehr wohl eine Strategie und auch geübt. Man könnte sie so veranschaulichen:
Friedlich steht es da, das Gestrüpp, die Blätter wiegen sich im Wind. Nun wird es grob: Man haut mit einem Stecken fest aufs Gebüsch und allerlei Viecherei hüpft heraus. Also, man haut fest drauf und alle recken die Hälse und man weiß wo Feind und andere Meinung sich versteckt hält. Lag man daneben, hüpfte nichts aus dem Busch, macht man es wie an früheren schwäbischen Stammtischen. Hatte man seinem Gegenüber kräftig in die Schnauze gehauen entschuldigte man sich heimatlich: “Ma wird’s ja wohl no im Guata saga dürfa!”

