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Sonntag und Montag Ruhetag

Küchenzeiten:
12.00 - 13.30 Uhr
18.00 - 20.30 Uhr

Signatur Vincent Klink Vincent Klink
Von der Kraft des Handicaps:
Grimod de la Reynière. 
Das bizarre Genie ohne Hände.
Von der Kraft des Handicaps:
Grimod de la Reynière.
Das bizarre Genie ohne Hände.
XXXXX
Philosoph, Gourmet, Behindert und beneidet. Aus steinreicher Familie gebürtig, überlebte er die französische Revolution. Im Grunde war dies bereits eine Lebensleistung. Unter Napoleon gab Grimod denkwürdige Feste, schrieb nicht nur den ersten Restaurantführer sondern auch einen Küchenkalender und ein Regelwerk für Einladungen und Feste.
Sein Buch "Die Grundzüge des Gastronomischen Anstands" wird in prachtvoller Ausstattung von Vincent Klink eingeleitet. Es wird sein bizarres Leben beschrieben und der zweite Teil des Buch enthält seinen Küchenkalender, der von Vincent Klink mit Kommentaren, Geschichten und Rezepte angereichert ist.

Damit geht Vincent Klink auch auf Lesereise für Buchhandlungen und Kultureinrichtungen.
Anfragen mit Musik und ohne bei:


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Restaurant Wielandshöhe
- Vincent Klink -
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch

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Immer wieder die Frage: "Ist der Chef auch da?"
Antwort »
Ich werde ab Januar 2017 zweimal monatlich, jeweils am Donnerstag, im ARD-Mittagsbuffet kochen.
Darüber hinaus bin ich „Live“ im Restaurant, und zwar täglich, ohne Ausnahme.

Mai 2017

17. Mai 2017

An alle Eisenpfannenfreaks. 
Privat esse ich gerne zum Frühstück ein Rührei. Mit den beschichteten Luxuspfannen meiner Frau benötige ich eine Hammer um das verdammte Ei aus der Pfanne zu donnern, und danach muss ich kratzen wie verrückt. 
Also habe ich aus dem Betrieb eine Eisenpfanne stibitzt. Seitdem habe ich keine Probleme, muss die Pfanne nicht spülen sondern nur ausreiben. 
Regel Nummer Eins ist nämlich, dass das Frühstück nicht bereits alle Kräfte kostet, die man eigentlich für den Arbeitstag benötigt. 

Für alle, die mir folgen können, es dürften nur wenige Frauen dabei sein, meine bestimmt nicht, denn sie leidet unter Pfannenspülzwang. 
Hier eine gute Adresse:

4. Mai 2017

Heute Donnerstag 11. Mai scheint endlich mal die Sonne.
Ich werde den seltenen Umstand nutzen und auf dem Motorrad nach Baden-Baden fahren. Beim ARD-Mittagsbuffet will ich Kalbfleischfröschle zubreiten.
"Fröschle", was soll jetzt das? Kurz erklärt, handelt es sich um Hackfleisch, das in ein Salatblatt oder Mangoldblatt gehüllt, und dann dann sanft gegart wird. Wenn alles recht gelingt, sehen die Dinger tatsächlich aus wie Fröschle.
Und das war am Sonntagabend bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg.
Der Beifall war frenetisch, die Zeitung lobte mich über Schellenkönig, es ging um die Musik der Hohenstaufenzeit. Mit dem Zeitungsbericht war ich trotzdem nicht zufrieden. Es wurde kaum darauf eingegangen, dass Weltklassemusiker am Start waren. Ich war sozusagen das kleinste Licht und war froh, dass ich überhaupt mithalten konnte.
Arkady Shilkloper,ein gigant mit dem Waldhorn verzauberte, Patrick Beblaar hatte die Kompositionen geliefert und mit atemberaubenden Läufen mit dem Steinwayflügel die Bühne zum Beben gebacht (wirklich). Carlo Rizzo ist sicherlich einer der besten Tabourinspieler der Welt. Wer es nie gesehen hat, der glaubt es seien zwei Schlagzeuger am Werk. Freund Fank Kroll mit dem Sopransaxophon kann man auch nur lipadar als großen Künstler bezeichnen, der mit luftiger Leichtigkeit durch die Kadenzen jagt. Ich selbst bediente meine Basstrompete und las aus einem kurzen Text über das sensationelle Kochbuch Friedrich des II von Hohenstaufen. Wir Schwäbisch Gmünder sind übrigens mächtig stolz, dass wir mit diesem Genie, das man "Stupor Mundi", das Staunen der Welt nannte, verwandt sind.

Der Intendant war hin und weg, sprang nach dem Konzert auf die Bühne und lud uns gleich fürs nächst Jahr ein.