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Küchenzeiten:
12.00 - 13.30 Uhr
18.00 - 20.30 Uhr

Signatur Vincent Klink Vincent Klink
Von der Kraft des Handicaps:
Grimod de la Reynière. 
Das bizarre Genie ohne Hände.
Von der Kraft des Handicaps:
Grimod de la Reynière.
Das bizarre Genie ohne Hände.
XXXXX
Philosoph, Gourmet, Behindert und beneidet. Aus steinreicher Familie gebürtig, überlebte er die französische Revolution. Im Grunde war dies bereits eine Lebensleistung. Unter Napoleon gab Grimod denkwürdige Feste, schrieb nicht nur den ersten Restaurantführer sondern auch einen Küchenkalender und ein Regelwerk für Einladungen und Feste.
Sein Buch "Die Grundzüge des Gastronomischen Anstands" wird in prachtvoller Ausstattung von Vincent Klink eingeleitet. Es wird sein bizarres Leben beschrieben und der zweite Teil des Buch enthält seinen Küchenkalender, der von Vincent Klink mit Kommentaren, Geschichten und Rezepte angereichert ist.

Damit geht Vincent Klink auch auf Lesereise für Buchhandlungen und Kultureinrichtungen.
Anfragen mit Musik und ohne bei:


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Restaurant Wielandshöhe
- Vincent Klink -
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch

*

Immer wieder die Frage: "Ist der Chef auch da?"
Antwort »
Ich werde ab Januar 2017 zweimal monatlich, jeweils am Donnerstag, im ARD-Mittagsbuffet kochen.
Darüber hinaus bin ich „Live“ im Restaurant, und zwar täglich, ohne Ausnahme.

Juni 2017

27. Juni 2017

Das Salz in der Suppe,
diesen schönen Film über die Wielandshöhe kann man nun wieder in der SWR Mediathek angucken. Viel Vergnügen wünscht Vincent Klink

http://swrmediathek.de/player.htm?show=1fea9e80-8173-11e5-af89-0026b975f2e6

21. Juni 2017

Gaperon, diesen Käse liebt meine Frau sehr 
und ich weniger. Deshalb kauft sie sich die runden Kugeln selbst beim Feinkost Böhm in Stuttgart. An der Kasse nimmt die aufmerksame Verkäuferin den Käse zurück und sagt, "den gebe ich Ihnen nicht, der ist abgelaufen, den müssen wir wegwerfen". Meine Frau wand der Verkäuferin den Käse aus der Hand und sagte, "den nehme ich unbedingt mit, der ist noch nicht einmal ganz reif". Mehr brauche ich nicht zu erzählen, meine Frau war fassungslos. Welch eine Idiotie und Sünde. 

Aber auch welche Nationalblödheit, dass der Verbraucher dies mitmacht. Zugegeben es gibt Lebensmittel wie frische Milch, da muss es genau zugehen.  aber Käse? Ich schwör's, naturbelassener Käse aus Frankreich, dies auf Käsewagen durch Restaurant herumgeschoben werden haben ein abgelaufenes Datum. Es gibt sogar einen Beruf der dafür sorgt. Das ist der Käseaffineur, der schaut dass der Käse richtig reift. Und optimal reif ist er, wenn er sich der Nähe des Verfalls nähert.  

15. Juni 2017

Die Rote Bar!
Hier ein Tafelspitz: Eine nachhaltige, wunderbare Investition, die man niemals mehr vergisst.
Ein Woche Urlaub ist mir mehr als genug.
Eigentlich habe ich noch nie richtig Urlaub gemacht. Solche Tage dienen mir mehr der Erkenntniserweiterung. Diesmal war Österreich dran. Ein wunderbares Land mit erfrischend, unaufgeregter Bevölkerung. In Wien werden die Deutschen seit den Preußenkriegen "Piefkes" genannt und diese glauben heute noch, dass die Österreicher etwas hinten dran sind. Grob besehen meint man, dass sich schwer tun, etwas gebacken zukriegen. Schaut man aber genauer hin, dann funktioniert der Staat besser als unser. Klar, hat das Land auch Schattenseiten. Da wäre, insbesondere in den Bergen, manchmal ein übertriebener Konservativismus. Man bedenke aber, das kleine Land ist umgeben von Orbans Ungarn, von Exjugoslawien, der Slowakei und Tschechien. Alles Länder des ehemaligen Ostblocks, Doppelmonarchie, die sich abgehängt wähnen und es auch zum Teil auch sind.

Für Genießer jedoch ist Österreich ein Paradies, das von ethnischer Vielfalt geprägt ist und weit entfernt von puritanischem Preußentum, jeden Tag genießerisch zu nutzen weiß. 

Eine Nacht verbrachte ich auch im Hotel Sacher hinter der Wiener Oper. Der Betrieb ist ein Ikone mit langer Geschichte und dementsprechend prächtiger Ausstattung. Dieses Luxushotel mit seinen 150 Mitarbeitern ist jedoch bis ins Detail modern und straff geführt. Ich kenne nur wenige Spitzenbetriebe in denen auch gut gekocht wird. Im Sacher ist Essen ein Fest. 


Auf der Heimfahrt übernachteten wir, von Salzburg kommend, im Brauereigasthof Aying, vor den Toren Münchens. Wenn ich ein Lieblingsgasthaus nennen muss, dann ist es dieses 600 Jahre alte Monument der Gastlichkeit. Ob im Garten, im Lokal, im Zimmer, alles ist von erlesenem Geschmack und Qualität. Das Essen ist richtig gut, das Bier sowieso und die Weinkarte lässt keine Wünsche offen. Ein Gasthaus, mit großer Tradition und auf dem neuesten Stand gastronomischer Erkenntnis. 

Es gibt in München nur ganz wenige Hotels die wirklich ruhig sind und ein wenig Grün ums Haus haben. Ich fahre bei Münchenbesuchen in Zukunft lieber die zwanzig Minuten nach Aying hinaus. Morgens, nach München hinein, fahre ich entweder früh um Sieben los oder aber nach dem Stoßverkehr erst ab neun Uhr. 
Der Wirtsgarten im Sommer: Schöner wird's nirgends.
Die Zimmer sind auf Weltklasse-Niveau.