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Küchenzeiten:
12.00 - 13.30 Uhr
18.00 - 20.30 Uhr

Signatur Vincent Klink Vincent Klink
Neben Rezepten werden philosophische Gedanken transportiert. Sparen Sie sich den Psychiater, kaufen Sie das Büchlein
Neben Rezepten werden philosophische Gedanken transportiert. Sparen Sie sich den Psychiater, kaufen Sie das Büchlein
"Meine Rezepte gegen Liebeskummer"
Jeder Mensch kennt Liebeskummer und oft bekämpfen wir ihn mit Frustessen. Nur fühlt man sich leider nach dem Verzehr von Eis in Literbechern in der Regel nicht besser - im Gegenteil!
Deshalb sollte man in Sachen Herzschmerz den Rat des Kochs einholen, der weiß, was in solchen Fällen schmeckt und der Seele guttut. Vierzig Jahre Gastwirt, einem Zoodirektor nicht unähnlich, da weiß man um die Gefühlswelt der Menschheit gut Bescheid. Zu den Rezepten werden viele Erlebnisse, Selbsterfahrungen und amüsante psychologische Hilfen angeboten. 

Anfragen für humorvolle Lesungen: Rowohlt Verlag Reinbeck
Frau Tessa Martin



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Restaurant Wielandshöhe
- Vincent Klink -
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch

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Immer wieder die Frage: "Ist der Chef auch da?"
Antwort »
Ich werde ab Januar 2017 zweimal monatlich, jeweils am Donnerstag, im ARD-Mittagsbuffet kochen.
Darüber hinaus bin ich „Live“ im Restaurant, und zwar täglich, ohne Ausnahme.

Februar 2016

29. Februar 2016

Amuse Gueules
Ich weiß, der deutsche Rhabattmichel liebt alles was umsonst ist. Aus diesem Grund haben die Amuse Gueules in der Spitzengastronomie einen so hohen Stellenwert. Guckt man sich im Shitstorm-Internet um, so ist auffällig häufig von den Amuse Gueules die Rede und das wirkliche Essen oft Nebensache.

Mir sind die oft zahlreichen Amuse Gueules in guten Restaurnts oft ein Graus. Meine Frau ist schleckig und mag nur was sie bestellt hat, sie möchte auch nicht was in der Küche gerade übrig und kunstvoll aufgejazzt wurde. Also muss ich mir Ihre verdammten "Grüße aus der Küche" auch noch reinreichen, damit der Kollege nicht denkt es würde nicht schmecken. Die Tochter hat eine Fischallergie, da bin ich dann auch wieder gefordert. Aber selbst wenn ich ohne Familie unterwegs bin, ist mir nach den sogenannten Appetitanregern häufig der Appetit abhandengekommen. Ich bin dann eigentlich schon einigermaßen satt, und letztlich in dem Ernährungszustand, den mir mein Arzt empfiehlt.

Und weil ich in meinem Restaurant nur das anbiete was ich selbst mag, gibt es in der Wielandshöhe keine Amuse Gueule-Orgien, sondern beste bretonische Butter, Olivenöl aus Caldabelotta, selbstgebackenes Brot und standardmäßig eine wirklich gute Lauchquiche. Als wir das doppelte amuse Gueule abschafften, hat von unserer Stammkundschaft niemand reklamiert. Das ist das Schöne an der Stammkundschaft, man ist sich in seinen Gewohnheiten und Vorlieben recht nahe.

Zum Kaffee und Dessert allerdings, da habe ich es gerne etwas üppig, siehe nebensehendes Foto.

27. Februar 2016

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich nicht bei Facebook und Twitter
mitmache?

Der Grund ist, dass mich diese obszöne Schwarmdummheit anwidert. Das Internet
ist eine tolle Sache. Andererseits treffen auf Facebook jede Menge Verrückte, auch unverträgliche Leute die sich über Unverträglichkeiten ausposaunen, auf gleicherart Beschädigte. Egal wie bescheuert, man findet immer Gleichgesinnte und fühlt sich dann in seinem Wahnsinn bestätigt.

Ein anderer Grund gegen Netzwerke wäre: Ich stemme mich gegen die allgegenwärtigen Medien.
Ohne die totale Vernetzung und den Schlagzeilenirrsinn gäbe es nämlich keinen Terrorismus.

Am Attentat von Charlie Hebdo waren schätzungsweise 50 betroffene Personen beteiligt. Die Medien sorgen in Minutenschnelle für einen Superhype, einem Aufschrei von geschätzt einer Milliarde Betroffener. Welch eine enorme Public Relations für die Mörder. Diese mickrigen Feiglinge wurden so im Handumdrehen zu Superstars gekürt.

Ein Beispiel aus einer anderen Ecke:
Die Stadt Wien hat mit der Polizei ein Abkommen, dass über Selbstmörder, die sich vor die U-Bahn legen, nichts veröffentlicht wird. Seitdem Ist die Selbstmordquote um 80 Prozent gesunken.

Damit keiner denkt ich sei Steinzeitaffin. Ich habe vier IPads in verschiedenen Größen, und drei Laptops, eine Leben ohne Internet ist mir nicht mehr vorstellbar, es hat aber nicht die Kontrolle über mich. Mein Fernbleiben von Facebook und Twitter wird allerdings die Welt nicht ändern. Mir ist's egal, denn es ist nicht meine Welt.



20. Februar 2016

Gerard Depardieu, bekannt für göttliche Sätze:
"Das amerikanische Blockbusterkino ist parfümierte Scheisse, die auch noch kalt ist."
Zu George Clooney meinte er: "Er war doch extra bei Frau Merkel eingeladen. Seit wann kann man mit Kaffeemaschinen das Syrienproblem lösen?"
Dabei spielte er auf Clooneys Fernsehgesicht für Nespresso-Kaffeemaschinen an.

19. Februar 2016

Dieses Kultdessert will geübt sein.
Crêpes Suzettes
Es wird kaum mehr flambiert. Der Hauptgrnd liegt darin, dass man für dieses Dessert letztlich eine ganze Arbeitskraft benötigt. Wird dieses Desser nämlich einmal bestellt, dann bestellen die anderen Tische das auch und dann wird es mhsam. Doch es ist schon eine ziemliche Show und vor dreissig bis vierzig Jahren wurde alles flambiert, was sich irgendwie anzünden ließ, es ging nur noch um Show. Mit Crêpes Suzettes jedoch, vereinigt sich Tradition, Wohlgeschmack und Servierkunst.

Einige Anekdoten kursieren darüber, nun eine davon: Am 31. Januar 1896 speiste der  britische Kronprinz, der spätere König Edward VII. im feudalen Café de Paris in Monte Carlo. Henri Charpentier absolvierte dort gerade seine Ausbildung zum Kellner. Er hatte am Tisch Pfannküchlein zu backen. Beim Zubereiten der Sauce entzündete sich sich der darin befindliche Orangenlikör. Der Azubi blieb cool und verzog keine Miene, versuchte ein bisschen und befand die Sauce besser denn je zuvor.

Der Kronprinz war begeistert und der pfiffige Lehrling gab seiner Kreation gleich einen Namen: „Crêpes Princesses“. Der Prinz bestand aber darauf das Gericht nach seiner Begleitung zu benennen. Die Dame der Stunde hieß Suzette! Der Lehrling wuchs sich zum Meister aus arbeitete in namhaften Hotels, unter anderem beim Meisterkoch Auguste Escoffier. Danach kochte er für D. Rockefeller. Er wird seine Arbeit wohl gut gemacht haben, Rockefeller erreichte das biblische Alter von 97 Jahren.




Und noch etwas zur Erheiterung des Gemüts:
Aber wie der höchst selten irrende Volksmund kund tut: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn" - in das Oettinger zuvor eine Flinte geworfen haben muss, bevor er öffentlich erklärte: "Wenn die komische Petry meine Frau wäre, würde ich mich heute Nacht noch erschießen."
Wiglaf Droste
 

11. Februar 2016

Ich war selbst dort. Besser geht es kaum. 90% der Deutschen wollen davon nichts wissen. Wie auch? Sie bekämen ein schlechtes Gewissen.
Nix mit Skandal in Herrmannsdorf.
Skandalös verhielten sich die Journalisten, die darüber berichtet haben. 
Über die Hermannsdorfer Landwerkstätten wird abgekübelt, dass man getrost von Verleumdung sprechen kann. Früher wurde mein Vater, der Tierarzt gerufen, wenn eine Sau erkrankte. Dann wurde ein Antibiotikum gespritzt und alles lief gut. Heute macht das der Bauer bei einer kranken Sau selbst.

In der Quälzucht kommt Antibiotikum als Futterbeigabe ständig, täglich in die Sauen. Verdammt , das macht doch einen gewaltigen Unterschied ob man einzelne kranke Tiere behandelt oder als Rundumprävention das Zeug ständig verabreicht.

Ich muss mich fragen, ob die Journalisten die über Herrmannsdorf draufloslogen nicht nur bösartig, blöd oder beides sind? Leider sehr wahr, wenn man auf Bio herumhacken kann, dann geraten die Medien in regelrechte Hochgefühle. Das entspricht der populistischen Gier nach Quote und als Entgegenkommen dem Deutschen Geiz-ist-Geil-Charakterschaden. Der stumpfsinnige Normalverbraucher findet für den Kauf seines Quälfleischs Bestätigung und damit stimmt dann auch die Medienquote.

Die Holzgatter, in denen die Muttersauen während des Säugens der Ferkel gesperrt werden, sind bei den Herrmannsdorfer vielleicht nicht "up to date". Mein Schwager, Biobauer, verhielt sich dagegen viel tierlieber. Aber, aber, vor vier Wochen dreht sich die Muttersau und erstickte acht kleine Ferkelchen. Da finde ich das Holzgatter immer noch besser. Übrigens alle Vorwürfe gegen Herrmannsdorf konnten durch Kontrolleure glaubwürdig wiederlegt werden.

Und heute wurde ich erfragt ob ich in einem Film, Konventionell versus Bio für Biolandwirtschaft Partei ergreifen würde? Einen Teufel werde ich tun. Ich habe es noch nie erlebt, dass Bio gegen Konventionell gewonnen hätte. Bei meinem letzten Test im Fernsehen tippte ich auf Konventionell, als dem besseren Fleisch. Warum: Bei solchen Contests sucht man sich schlechte Bioware und lässt sie gegen sehr gute konventionelle Ware verlieren. Ein ziemlicher Beschiss, und ich glaube die konservative Politik hat den Auftrag die Bevölkerung preiswert satt zu kriegen. Damit unterstützt sie klammheimlich die Industrie, denn wenn Essen nicht viel kostet, kann man größere Autos kaufen, sich mit Unterhaltungselektronik und dem ganzen Konsumgelumpe zumüllen.

Früher hieß es: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Heute wird gefressen ohne Moral."

9. Februar 2016

Blumenkohlröschen in Kichererbsenbrösel und Butter geröstet.
Dazu ein Kräuterei und Sauce Hollandaise.
Auf unserer Karte ist es Tradition, dass wir mindestens 10 vegetarische Gerichte führen. Nicht irgendwelche Gemüse oder Salatplatten, sonden echte Kreationen. 

9. Februar 2016

Was man so alles aushalten muss!
Meine Antwort ganz unten!

An: ''
Betreff: mm von heute - "Kein Essen für Allergiker"
 Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin erschüttert, dass Sie einen Sternekoch in Ihrer Sendung von heute nennen, welcher auf seiner Karte den Hinweis hat "Kein Essen für Allergiker" und dies auch noch vertreten darf im öffentlichen Fernsehen! Dieser Sternekoch müsste sich in Grund und Boden schämen, da er die Zeichen der Allergiezeit nicht wahrhaben will.
Meine Frau leidet an einer hochgradigen Weizen-, Nuss-, Stein- und Kernobstallergie. In jeder normalen Gaststätte von Deutschland wird bei der Frage nach solchen Zutaten darauf eingegangen und eine Empfehlung für eine abgewandelte Speise für Sie gegeben. Selbst auf unseren vielfältigen Auslandsreisen in Europa ist diese Allergie bekannt und meine Frau wurde zur Zufriedenheit ohne solche Inhaltsstoffe beköstigt.
Was denkt sich ein solcher Sternekoch - will er nur für eine "allergiefreie Klientel" kochen? Von einem Sternekoch zu heutiger Zeit erwarte ich eine auf den heutigen Stand der Gesundheit gerade angepasste Kochweise und nicht eine solche "Diskriminierung"!!! Vielleicht leiten Sie diese E-Mail an der "Herren" weiter, damit er sich selber dazu äußern kann.
Mit freundlichen Grüßen G. N. 
 
Sehr geehrter Herr N.
Es ist sehr berührend, dass Sie sich um die Allergien Ihrer Frau intensiv kümmern. Womöglich vernachlässigen Sie deshalb Ihre eigene Gesundheit. Was ist mit Ihrem Augenlicht los? Um einer weiteren talibanisierung des Problems - das gar keines ist -, entgegenzuwirken, lesen Sie doch bitte in Ruhe den oben angefügten Aushang. Seit  einem Jahr ziert er den Eingang unseres Restaurants und genau diesen hatte das TV-Team abgefilmt.

Herzliche Grüße, Ihr Vincent Klink, und weiterhin viel Aufregung, denn wer sich lange aufregt, der lebt lange.

Da Sie ja eine Kopie ans öffentliche Fernsehen geschickt haben, erlauben Sie mir doch sicher, dass ich Ihre Hektikermail auf meiner Homepage weiterreiche.






3. Februar 2016

Es gibt ja nur insgesamt 6% Vegetarier in Deutschland, davon 5% Frauen und 1% Männer.

Schon immer dachte ich mir, unglaublich welchen Wind diese Leute machen und welch ein Missionierungsdruck sich gegen unbescholtene Bürger richtet. Ehrlich gesagt, ich finde ein Leben ohne Fleisch nicht gut, mit viel Fleisch aber noch weniger gut. Ich pflegte auch die Gewissheit, dass Vegetarier zur intelligenteren Sorte der Menschheit gehören. 

Warum lassen sie sich dann dermaßen von der Nahrungsindustrie instrumentieren?

Man kann verstehen warum in den Medien ständig für den Vegetarismus getrommelt wird. Es hat, wen wunderts, mit viel Geld zu tun. Die Nahrungsmittelindustrie wirft sich voll in die Bresche, denn mit Vegetariern lassen sich unverschämt satte Gewinne erzielen. Es grenzt an Betrug. Früher musste man für gewisse Verhaltensweisen noch nach den Gründen suchen. Heutzutage muss man eigentlich nur der Spur des Geldes folgen. Am Gelde hängt alles. Mir tun die Veggies leid, sie essen häufig schlechter als die Junkies, die sich in Schnellimbissen die Gurgel und das Hirn zustopfen.