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Küchenzeiten:
12.00 - 13.30 Uhr
18.00 - 20.30 Uhr

Signatur Vincent Klink Vincent Klink
Holzschnitte von Vincent Klink auf handgeschöpftem Büttenpapier
Keine Zeichnung! Dies ist mein erster Monodruck. Also immer ein Exemplar, dann fängt man wieder von vorne an.
Keine Zeichnung! Dies ist mein erster Monodruck. Also immer ein Exemplar, dann fängt man wieder von vorne an.
Immer wieder einen Holzschnitt 
von Vincent Klink. 
Auf wertvollem handgeschöpftem Büttenpapier.
Von mir selbst gedruckt in meiner Werkstatt.
Format DIN A 4
Weiter Informationen und zu bestellen bei



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Restaurant Wielandshöhe
- Vincent Klink -
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch

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Immer wieder die Frage: "Ist der Chef auch da?"
Antwort »
Ich werde ab Januar 2017 zweimal monatlich, jeweils am Donnerstag, im ARD-Mittagsbuffet kochen.
Darüber hinaus bin ich „Live“ im Restaurant, und zwar täglich, ohne Ausnahme.

5. August 2020

Der Michelinführer, der Gault-Millau 
und sonstige qualitätvolle Restaurant- und Hotelführer haben sehr große Verdienste um die deutsche Gastronomie. Im Twitterzeitalter verlieren sie jedoch etwas an Bedeutung. Als großer Freund der Druckkunst, der Bücher und Zeitungen sah ich die Entwicklung des Medien-Burnout-Kapitalismus oftmals mit stiller Ablehnung. 

Doch es hilft alles nichts, die Dominanz des Internets ist nicht zu stoppen und so haben sich unzählige Portale installiert, die sich mit Essen, Trinken und mit Restaurantbesuchen beschäftigen. Tripadvisor konnte ich gar nicht leiden. Im gesamten Internet kann sich jeder Idiot verbreiten, da kam eine Entwicklung in Gang, die ich als Triumph unzähliger Vorurteile ausmachte. So wie es Millionen rechthaberischer Fußballtrainer gibt, gibt es nun unzählige Restauranttester, die womöglich analog gar nie ein Restaurant besuchen, sondern virtuell die Homepages von Restaurants abklappern, um dann darüber mit absoluter Selbstgerechtigkeit zu urteilen. Parallel hat sich jedoch eine Internet-Leserschaft entwickelt, die fehlerhaftes, totalen Mist, oder in der Mehrzahl, gute informative Berichte zu sortieren weiß.
Mittlerweile ist mir Tripadvisor eine wertvolle Information geworden und wer genau ließt kann sich gut informieren. Idiotische Beiträge werden immer seltener und ich lerne immer mehr die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Internet bietet viel Schändliches, aber man muss ja nicht auf Dummtexte anspringen. Das Internet ist eine wunderbare Sache und dies zu nutzen erfordert allerdings auch ein bisschen Hirnschmalz. Schlimm ist die allgemeine Tendenz in unserer modernen Welt, dass man seinen eigenen Geschmack als Unfehlbarkeit hinausbrüllt und immer weniger Zwischentöne, in allen Bereichen des Lebens, zulässt. Entweder es es heißt "like", also Daumen hoch, oder "hate" (Hass), mit dem Daumen nach unten. 

4. August 2020

Heute im Netz ein schönes Wort gefunden:
"Covidneunzehncoronarvirussicherheitsbestuhlung".

1. August 2020

Das wollte ich auch nochmals sagen. 
Es läuft für viele Gastronomen nicht gut. Wenn sich aber ein Koch aufgebretzelte Statusesser vom Leib hielt, sich auf die wirklichen Genießer konzentrierte, für den wird es nach überstandener Krise (hier spricht der Optimist), besser weitergehen wie vorher. 
Noch nie gab es so viel Wissen über Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel wie heute. Die Gemeinde der kulinarisch Wissenden ist groß und wächst ständig. Die anderen, denen gutes Essen gleichgültig ist, wird nicht zu sanieren sein. Das könnte mir eigentlich völlig egal sein, wenn nur nicht die Natur und die Tierwelt unter diesen Ignoranten so schlimm zu leiden hätte.

1. August 2020

Jammern ist erlaubt
Denn eindeutig sind die Gesichtsmasken nicht nur lästig, sondern auch eine Behinderung. Und trotzdem, wir stehen innerhalb der Pandemie richtig gut da. Keine Frage, die Einschränkung durch die Masken lohnt sich. Bei meinem Servicepersonal will ich mich sehr bedanken. Mit Geduld, bei der Hitze geradezu tapfer, hört man von ihnen keinerlei klagen. 
Es müsste jedem klar sein, das es nicht so kommen sollte wie in England. In Deutschland wäre eine Rolle rückwärts verheerend. Der wirtschaftliche Schaden und das gesundheitliche Risiko stehen in keinem Verhältnis zur der letztlich leichten Behinderung der Gesichtsmasken. Am Staat wird ja gerne herumgemeckert, ich aber finde die Erfolgsbilanz erfreulich. Und dann noch: Die eigene Freiheit, darf nicht zu Lasten des Mitmenschen gehen. Freiheit ist auch die Freiheit des Anderen.