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Der Laden brummt und wir brauchen Verstärkung: Für den Service einen Commis de rang, männlich oder weiblich
Sie sind fix und freudig bei der Sache, das wäre die Hauptsache, den Rest, tranchieren und alles was zu einem gehobenen Service dazu gehört, bringen wir Ihnen bei.
Für die Küche suchen wir einen aufgeweckten Commis männl. oder weiblich. Bewerbungen bitte mit Kurzbiografie, per e-mail oder an unsere Adresse
Restaurant Wielandshöhe, Alte Weinsteige 71, 70597 Stuttgart edition@vincent-klink.de
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Der Patissier fehlt auf diesem Foto und die Auszubildende Marita büffelt gerade auf der Berufsschule. Sieben ausgelernte Köche und drei Auszubildende unterstützen mich.
Mit solch jungen, hochmotivierten Leuten arbeite ich sehr gerne zusammen, die glauben dem Alten wenigstens noch was. Da ich komplett in diese Team integriert bin, ist mir ein frohes Betriebsklima lebensnotwendig.
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Das ist scheinbar nicht überall so: Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff hat in gewissen Gourmetküchen krasse Missstände ans Licht gebracht, und das finde ich gut so, denn oft sind die Arbeits- umstände hanebüchen. Wenn ein Küchenchef, (um ein Beispiel zu nennen) seinen weiblichen Mitarbeitern einen “Tittenbonus” einräumt, dann gehört einem solchen Kerl die Konzession entzogen. Was Wallraff anprangert, das sind gottlob nur Auswüchse, die es in jedem Berufsstand gibt. Also, kein Grund zur Aufregung, aber eine Aufforderung zur Wachsamkeit.
Ganz klar, mit einem Achtstundentag ist es in der Gourmandise nicht getan. Meistens werden es zehn Stunden, aber es kommt darauf an, welcher Ton während dieser langen Arbeitszeit herrscht und ob die Arbeit so lebendig ist und Spaß macht, so dass man die Uhr vergisst. Auch müssen zwei Ruhetage unbedingt sein, wenn nicht alles zur Galeere verkommen will. Und dann bin ich mir absolut sicher, dass Köchinnen und Köche, die einem schroffen Ton ausgeliefert sind, die am Arbeitsplatz nicht absolut glücklich sind, keine gute Leistung zeigen können. Kurzum ein unglücklicher Koch bringt Unglück auf den Teller.
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Köchinnen haben bei uns keinen Kochhut auf. Ich mag es nicht (auch nicht im Service), wenn sich Frauen an Männer anpassen, sie haben es nämlich überhaupt nicht nötig. Links sehen sie die Kalte-Vorspeisen-Nofrete Sarah, die sich heute mal einen Jux macht, und ihr Kopftuch attraktiv in die Höhe drapiert hat.
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Unsere Küche richtet sich ganz nach der Natur und nach der klassischen Kochkunst, die wir neu interpretieren. Es werden viele vergessene Gerichte gekocht. Alle vierzehn Tage wird ein ganzes Kalb geschlachtet. Die Schweine kommen aus Herrmannsdorf. ( http://www.herrmannsdorfer.de ), das Gemüse, und die Milchprodukte aus Tennental ( www.tennental.de ), der Rest vom Handelskontor Willmann ( www.hako-willmann.de ), u.s.w.. Was wirkliche Spitzenprodukte sind, das kann man bei uns erfahren.
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Um es kurz zu machen, bei uns wird gutes Handwerk gepflegt und kaum Maschinen verwendet. Wir kochen ganze Poularden oder Fische, die im Restaurant zerlegt werden. Das Servicepersonal kann tranchieren und schleppt nicht nur dröge die Teller durch die Gegend. Insgesamt ist das alles eine sehr kostenintensive Gastronomie, die wir uns wegen Vollauslastung, trotz Krise, gut leisten können.
Wer also etwas dazulernen will ob Service oder Küche, wer in der Gastronomie nicht einen Job sieht sondern Berufung, der kann uns gerne kontaktieren.
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SERVICE
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Wir leben in einer Zeit des Tellerschleppens. Das Tranchieren, Flambieren, Fische zerlegen, Käsesorten zu erklären, das alles findet in der modernen Gastronomie immer seltener Anwendung.
Auf der “Wielandshöhe” pflegen wir noch die traditionelle Arbeit und das Berufsethos des Service. Freude daran und der Umgang mit Menschen, das kann großen Spaß machen. Es versteht sich von selbst, dass unser Team dementsprechend harmonisch, um nicht zu sagen freundschaftlich miteinander umgeht. .
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