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6. Juli 2011 Mitten in der heißen Phase, als die Gurken durch EHEC diffamiert und verleumdet wurden, aß ich mit gewaltigem Appetit am Bodensee auf Schweizer Seite ein Felchen mit Gurkensalat. Alle aßen Gurkensalat und von EHEC wusste niemand was, man munkelte etwas von einem deutschen Problem und die Schweizer sonnten sich in der Gewissheit, dass ein Deutscher ohne Probleme gar nicht leben kann. Hat man keins, die Medien werden schon eins beischaffen. Mittlerweile täglich.
Ganz klar ist EHEC gefährlich, aber man kann sich sehr gut davor schützen, denn die Bakterien werden nicht herumgehustet oder segeln sonstwie durch die Lüfte. Sie sind sehr erdverbunden standorttreu und überall dort wo, - ich kann’s nicht anders sagen -, Scheisse ans Licht des Tages kommt.
Heute schrieb mir eine Sprossenzüchterin, dass seit den ägyptischen Bockshornkleesprossen niemand mehr in Deutschland Sprossen verspeist. Man fragt sich, sind wir Deutschen mehrheitlich blöd, oder gutgläubig und befolgen hammelblind die Ratschläge der Medien, bei denen mittlerweile EHEC wieder megaout ist. Die Sprossenzüchterin ist auch out. Völlig out und auch mit den Nerven völlig runter. Verdammt nochmal, die Frau ist nicht einmal Ägypterin sondern treibt im Badischen ihren Hof um, - und trotzdem will niemand ihre Sprossen haben.
Ich würde mir wünschen, dass man in Panicgermany endlich mal aufhört überflüssig mit dem Auto spazieren zu fahren. Das gehört sofort verboten, sterben in Deutschland doch monatlich über 300 Bürger daran. Megagefährlich, aber die Medien tun nichts, der Staat tut auch nichts, alle sind happy damit.
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