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Tischreservierung nur per Telefon
Sonntag und Montag Ruhetag
Das Restaurant leistet sich einen kleinen Verlag. Kochen und Schreiben, das sind Vincent Klinks Leidenschaften.
Die Edition wird für das nächste halbe Jahr allerdings nicht bedient werden. Zuerst muss ich ein Parisbuch für den Rowohlt-Verlag fertigen.
Das mit dem Spazierengehen darf man übrigens nicht ganz so ernst nehmen, denn ich habe gelernt die Vélib-Leihräder freizuschalten. Davon gibt es alleine im Zentrum von Paris 22.000 Stück. Davor entfernte ich mich von den Metrostationen selten weiter als 500 Meter und nun erschließen sich mir ganz andere Gebiete. Das Fahrradfahren in Paris ist übrigens völlig problemlos. Die französischen Autofahrer sind sehr zuvorkommend.
Das mit dem Spazierengehen darf man übrigens nicht ganz so ernst nehmen, denn ich habe gelernt die Vélib-Leihräder freizuschalten. Davon gibt es alleine im Zentrum von Paris 22.000 Stück. Davor entfernte ich mich von den Metrostationen selten weiter als 500 Meter und nun erschließen sich mir ganz andere Gebiete. Das Fahrradfahren in Paris ist übrigens völlig problemlos. Die französischen Autofahrer sind sehr zuvorkommend.
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Restaurant Wielandshöhe
- Vincent Klink -
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch
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Grundsätzliches
Der Zuspruch treibt mich an

DIÄT IST MORD AM UNGEGESSENEN KNÖDEL
Wiglaf Droste
Grundregeln der Wielandshöhe
Wir gelten als Traditionsbetrieb, "Kult" wie "Der Feinschmecker" mal uns lobte. Allerdings: Bei aller Liebe zur Tradition, man ist da schnell bei der Heimattümmelei. Davon sind wir jedoch weit entfernt. Monatlich haben wir im Tagesdurchschnitt bis zu 100 Gäste. Fünfundzwanzig Mitarbeiter, alles bestens ausgebildete Leute, sorgen sich ums Publikum. Das hat seinen Preis und trotzdem haben wir sehr viele "Wiederholungstäter", eine große und dankbare Stammkundschaft. Eine schöne Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dank an unsere wunderbaren Gäste!
Und noch eins, fragen Sie nicht nach einem Fensterplatz, wir wünschen uns Gäste, die wegen des Essens und das des edlen Interieures kommen.
Wenn wir Traditionelles kochen, dann modernisieren wir dieses Gerichte jedoch absichtlich nicht, sondern bringen sie auf den ernährungsphysiologisch neusten Stand. Beispielsweise sollte Maultasche Maultasche bleiben, da gehört kein Lachs, Hummer, kein Zitronengras oder Zeitgeist sonstiger hinein.
Dem Ruf nach Raffinesse folgen wir nicht und ungewöhnliche Geschmackskombinationen interessieren mich nicht.
Die Qualität des Produkts wird vom Geschmack, dann erst vom Aussehen bestimmt.
Und noch eins, fragen Sie nicht nach einem Fensterplatz, wir wünschen uns Gäste, die wegen des Essens und das des edlen Interieures kommen.
Wenn wir Traditionelles kochen, dann modernisieren wir dieses Gerichte jedoch absichtlich nicht, sondern bringen sie auf den ernährungsphysiologisch neusten Stand. Beispielsweise sollte Maultasche Maultasche bleiben, da gehört kein Lachs, Hummer, kein Zitronengras oder Zeitgeist sonstiger hinein.
Dem Ruf nach Raffinesse folgen wir nicht und ungewöhnliche Geschmackskombinationen interessieren mich nicht.
Die Qualität des Produkts wird vom Geschmack, dann erst vom Aussehen bestimmt.
- Für unsere Küche kaufen wir nicht nur irgendwelches “Bio” sondern bevorzugt Demeter, Bioland oder Naturland, hauptsächlich von der Firma Willmann aus Vaihingen/Enz. Gemüse aus Tennental. Beim Fleisch sind wir mittlerweile kompromisslos und beziehen unsere Ware aus Herrmannsdorf oder auch Biozertifiziertes aus Schwäbisch Hall. Das Wild beziehen wir im Ganzen bei einheimischen Jägern, die ihr Erlegtes selbst vorbeibringen.
- Lebensmittel sind ganzheitlich zu verarbeiten. Gute Produkte erzeugen wenig "Abfall", bzw. gar keinen. Beispiel: Gemüsestrünke sind zu Gemüsefonds zu verwenden. Selbst kleine Fleischpartikel werden nicht weggeworfen sondern kommen in die Grandjus.
Die Natur ist so gut, daß optimale Naturerzeugnisse selten durch den Koch verbessert werden können. - Der Spielraum des Kochs beschränkt sich auf nur Weniges:
- Saisonale Auswahl
- Art der Garung
- Garzeiten
- Würzung
- Kombination mit anderen Produkten (Vorsicht!)
- Portionierung
- Logische Anordnung auf dem Teller.
Nach dieser Maxime sind der Tellerdekoration Grenzen gesetzt.
Wir Köche sind beruflicher Ethik verpflichtet, das beinhaltet auch nicht für dubiose Produkte der Nahrungsmittelindustrie zu werben. Danach kommen erst "unsere" Küchengrundsätze und dann erst die Wünsche des Gastes. Der Gast soll danach entscheiden, ob unser Tun gefällt. Es geht also nicht darum, alle glücklich zu machen, sondern sich eine Anhängerschaft zu schaffen. Diese eindeutige Haltung polarisiert. Die einen werden uns lieben, die anderen uns meiden. Es allen recht zu machen führt zu Verwaschenheit und Kompromiß-Sklaverei. Der Kompromiß ist nie das Optimale, sondern die bestmögliche Notlösung.
Es ist schön dem Zeitgeist zu folgen.
Schöner ist es aber eine Antwort darauf zu haben.
Schöner ist es aber eine Antwort darauf zu haben.

